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你好

Ich bin Niklas, 24 Jahre jung und studiere Wirtschaftsingenieurwesen im Master an der Universität Bremen. Aktuell absolviere ich ein Praktikum bei Bayer MaterialScience in Shanghai im Service Procurement für Greater China (der Begriff „Greater China“ umfasst die Länder China, Hongkong, Taiwan und Macau). Gestartet bin ich im November und werde für insgesamt 5 Monate hier bei Bayer sein. Zu Bayer bin ich eher zufällig gekommen: Ich war bereits zuvor in China für ein Auslandssemester und habe mich dann entschieden, auch meine Masterarbeit hier zu schreiben. Um weitere Praxiserfahrung zu sammeln und die Zeit aufregender zu gestalten, wollte ich diesen Zeitraum noch mit einem Praktikum verbinden. So kam es, dass ich nun neben meiner Masterarbeit ein Teilzeitpraktikum bei Bayer MaterialScience absolvieren kann. Die Masterarbeit schreibe ich zum Thema „Smart Ports“, genauer der Anwendung von modernen Informations- und Kommunikationstechnologien zur Logistikoptimierung im Containerhafen. Mein Praktikum ist zwar nicht mit meiner Masterarbeit verbunden, allerdings bietet es mir eine willkommene Abwechslung, um zeitweise etwas Distanz zur Abschlussarbeit zu gewinnen.

Wer das erste Mal nach China kommt, wird vermutlich als Erstes denken: „Wo kommen all diese Menschen her???“ Man gewöhnt sich aber nach einiger Zeit daran, besonders wenn man erst einmal die Menschenaufläufe in der Rushhour erlebt hat oder die „Golden Week“, die freie Woche im Rahmen des Nationalfeiertags Anfang Oktober.

Vom Flughafen geht es per Metro, Taxi oder Transrapid weiter ins Stadtinnere. Wenn man schon einmal hier ist, sollte man die Möglichkeit mit dem Transrapid zu fahren, ausnutzen, auch wenn die Fahrt recht kurz ist (bei 430 km/h nicht weiter verwunderlich). Definitiv ist es zu empfehlen, die Adresse des Hotels vorab auf Chinesisch auszudrucken. Mit dem englischen Namen kommt man nicht weit und auch generell wird Englisch nur selten gesprochen, was aber auch recht lustig sein kann (freut Euch auf euren ersten Friseurbesuch!). Außerdem hat man, wenn man auch nur ein Wort Chinesisch kennt und es versucht auszusprechen, schon einmal einen guten Opener für eine Konversation und wird auch gleich mit einem Lächeln begrüßt. Also: Es lohnt sich!

Da ich schon zuvor in China war, hatte ich allerdings dieses Mal keine großen Probleme, mich zurechtzufinden. Beim ersten Mal war ich ziemlich verloren, aber mit ein paar Grundregeln im Kopf fühlt man sich nach einer Woche schon fast wie zuhause.

 

Menschen, überall Menschen!

Die erste Herausforderung eines jeden Arbeitstages beginnt mit dem Weg zur Arbeit. Für die meisten Strecken fahre ich mit der Metro. Shanghai besitzt eines der größten Metronetze der Welt und ist konstant dabei, dieses zu erweitern. Allerdings müssen auch jeden Morgen ein paar Millionen Menschen zur Arbeit. Sobald die schon volle Metro die Türen öffnet, geht der Kampf um die letzten Millimeter los. Wenn man es dann doch geschafft hat einzusteigen und sich denkt, nun passt nun wirklich keiner mehr rein, beweisen einem die Chinesen das Gegenteil, ganz nach dem Motto: Einer geht noch rein! Das kann schon einmal ein bisschen schmerzhaft werden. Besonders da man ja auch noch wieder raus muss…

Das Büro von Bayer in Shanghai ist im Citigroup Tower in Pudong. Jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit kann ich die unglaubliche Skyline Shanghais betrachten, mit dem Jinmao Tower, dem Financial Tower und dem neuesten Wunder von Shanghai und zweithöchstem Gebäude der Welt, dem Shanghai Tower. Zumindest an schönen Tagen, wenn der Smog einem nicht die Sicht verwehrt. Smog gibt es aber weniger häufig als in den deutschen Medien dargestellt. Im Dezember hatten wir ein paar Tage wirklich schlechte Bedingungen, aber Bayer hat für jeden Mitarbeiter kostenlos Schutzmasken zur Verfügung gestellt, wirklich vorbildlich!

 
 

An meinem ersten Arbeitstag für Bayer in Shanghai wurde ich von meinen chinesischen Kollegen begrüßt und bekam eine Einführung. Mein Betreuer war zu diesem Zeitpunkt leider nicht im Büro, es lief aber auch so alles glatt. Nach der Einführung musste ich noch etwas auf mein ArbeitsNotebook warten, welches noch eingerichtet wurde und schon konnte ich starten. In der Wartezeit hatte ich die Gelegenheit, mich mit dem Unternehmen und den Aufgaben des nationalen Procurement-Teams genauer vertraut zu machen. Mein Betreuer managed dabei die verschiedenen internen Procurement-Sparten und koordiniert deren Aktivitäten.

Meine Aufgaben befassen sich vorwiegend mit der Prozessanalyse und -optimierung im Procurement. So habe ich unter anderem eine Umfrage für alle Niederlassungen in China entwickelt, um die Zufriedenheit mit den Procurement-Serviceleistungen zu evaluieren und Potentiale zur Verbesserung der Services aufzudecken. In den kommenden Jahren können die Ergebnisse zur Zufriedenheit außerdem als Benchmark zur Entwicklung der Services genutzt werden. Zusätzlich war ich damit beschäftigt, die verschiedenen Procurement-Teams bei ihrer Strategieplanung für das folgende Jahr zu unterstützten.

Bei Bayer gefällt mir sehr gut, dass ich selbstständig arbeiten kann und mein eigenes Projekt habe. Auch ist man hier relativ flexibel was die Arbeitszeiten betrifft. Ich habe auch schon andere Erfahrungen gemacht, besonders in China. Mein Team besteht vorwiegend aus chinesischen Kollegen, somit ist man nicht versucht nur Deutsch zu sprechen und bekommt auch ein bisschen Übung im Business Englisch. Sehr interessant sind auch die regulären Town Hall Meetings, in denen das Management aktuelle Themen mit dem gesamten Team bespricht. Zudem werden Vertreter anderer Abteilungen eingeladen, um beispielsweise eine Einführung in die Arbeitsweise der Rechtsabteilung zu geben. Auch stellen sich (neue) Kollegen vor oder präsentieren ihre Projekte. Insgesamt ist das Arbeitsklima hier wirklich super, ich bin froh diese Chance auf ein Praktikum bekommen zu haben.
 

Freizeit

Generell sollte man zumindest ein paar Brocken Chinesisch verstehen, um die Chinaerfahrung vollends auskosten zu können. Shanghai ist eine unglaubliche Stadt, welche sich in einem ungeheuren Tempo entwickelt. Nicht selten wird man sich fragen, wo denn das Restaurant geblieben ist oder was dort wohl gebaut wird.

Wo wir schon beim Essen wären! Oft wird gesagt, die Chinesen essen alles… Als lǎowài (gewöhnt Euch daran dieses Wort sehr oft zu hören, wahlweise auch wàiguórén, generelle Bezeichnung für Ausländer) sollte man sich dem auf jeden Fall anschließen. Ich habe mich in meiner Zeit hier unzählige Male gefragt, was das wohl ist, was ich da gerade bestellt habe. In kleinen Restaurants, welche man wohl eher als Loch in der Wand mit ein paar Tischen und einer „Küche“ bezeichnen kann, sind nur chinesische Speisekarten verfügbar. Diese sind ohne Bilder, sodass man keinen Hinweis auf das Gericht erhält. Dann hilft es einem nur die Zeichen für Reis (饭), Nudeln (面) und Fleisch (肉) zu kennen. Somit hat man zumindest einen ersten Hinweis auf das Gericht. Ein bisschen Überraschung ist immer dabei. Wenn Ihr nach China kommt, lasst Euch von der Fassade nicht abschrecken!

Wenn man schon einmal in China ist, sollte man sich natürlich nicht nur auf die Arbeit konzentrieren, das wäre eine vergebene Chance ein unglaubliches Land kennenzulernen. Shanghai ist noch relativ westlich, mit vielen Shopping Malls und Designer-Läden. Kleinere Städte sehen aber schon ganz anders aus. Auch nehmen die Englischkenntnisse und der Anteil an Nicht-Chinesen immer mehr ab. In kleineren Städten kann man so recht schnell zur Attraktion werden. Auch nach 1 ½ Jahren fühlt es sich manchmal recht komisch an, besonders wenn die Leute offen über Dich reden und denken, dass Du sie eh nicht verstehst. Während meiner Zeit in China habe ich neben Städten in der näheren Umgebung von Shanghai noch Xian (Terrakotta-Armee), Chengdu (Pandas!) und Hong Kong besucht. Meine erste Langstreckenzugfahrt in China werde ich wohl nie vergessen: ein 22 Stunden Trip von Shanghai nach Xian. So hatte ich auch gleich die Möglichkeit, mich in der Konversation auf Chinesisch zu versuchen. Weitere Gegenden werden auf jeden Fall folgen, China hat unglaublich viel zu bieten.

 Aktuell ist es leider relativ schwierig ein Visum für China zu erhalten, sofern man als Grund für die Reise ein Praktikum angibt. Wenn es allerdings klappen sollte und Ihr die Chance bekommt, nehmt sie auf jeden Fall wahr!

Nach meinem Praktikum werde ich definitiv weiter an meinen Chinesisch-Kenntnissen arbeiten. Es ist eine interessante Sprache und ich hoffe, eines Tages einigermaßen flüssig zu sein, 加油!Vielleicht kehre ich sogar zurück nach China. Nach meinem Praktikum könnte ich mir gut vorstellen, einmal hier zu arbeiten, vielleicht sogar für Bayer – wer weiß.

Dieser Artikel wurde von Niklas Otterstedt geschrieben. Auf diesem Blog schreiben Bayer-Mitarbeiter aus unterschiedlichen Teilbereichen und Servicegesellschaften des Bayer-Konzerns und berichten über ihre persönlichen Erfahrungen. Damit hast Du einen kleinen Einblick in das Unternehmen. Warum wir das machen, findest Du in unserem Facebook-Blog.

This post is also available in: Englisch

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