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Startseite » Berufserfahrene » Als Doktorandin bei Bayer HealthCare

Als Doktorandin bei Bayer HealthCare

Ein „Hallo“ an alle Pharmazie-, Biologie-, Promotions- und anderen Naturwissenschaftsbegeisterten!

Mein Name ist Julia, ich bin 29 Jahre alt und habe Diplombiologie an der Uni Potsdam und der FU Berlin studiert.
Gerne möchte ich heute über meine Zeit als Doktorandin in der Pharmaindustrie bei Bayer HealthCare berichten. Aber bevor ich über das Hier und Jetzt spreche, erzähle ich zuvor gerne etwas über meinen Werdegang und wie ich auf die Idee kam, bei Bayer zu promovieren.

Wie mein Forschergeist geweckt wurde…

Damals, als meine Biologie-Leistungskurs-Lehrerin die Strukturformeln von Guanin und Cytosin mit künstlerischer Leichtigkeit an die Tafel projizierte, war mir eigentlich schon klar, dass ich später mal in die Genetik wollte. Während meines Studiums absolvierte ich viele freiwillige Praktika. So kam es auch, dass ich nach Zürich ging, um mehr über die Funktion der Src-Kinase in Prostatakrebs herauszufinden. Vielleicht war es der erweckte Forschergeist auf dem Gebiet der Krebsforschung im Zusammenspiel mit den damaligen Lebensumständen, was mich hier schon dazu brachte, wissenschaftlich das Gebiet der Krebsforschung (onkologische Forschung) tiefer zu ergründen. Bis dahin war es aber noch ein weiter Weg mit vielen Abzweigungen.
Ein vorgefertigtes Bild von dem „einen“ Lebenslauf des Naturwissenschaftlers, der in der Industrie promovieren möchte, gibt es nicht. Es geht vielmehr darum, sich auszuprobieren, trial and error. Erfahrungen sammeln und feststellen, ob das eine Gebiet einem zusagt oder nicht. So habe ich zum Beispiel ein meeresbiologisches Praktikum in Concarneau (Frankreich) absolviert. Bei einem wissenschaftlichen Tauchgang habe ich sogar eine Aplysia (Meeresschnecke) entdeckt! Das war einer der schönsten Momente im Studium. Forschung ist nicht immer ganz leicht, deshalb sollte sie Spaß machen. Aber später dazu mehr.
Jedenfalls probierte ich mich im Hauptstudium der Biologie noch einmal ordentlich aus und begann als studentische Hilfskraft am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin zu arbeiten. Dort landete nach einigen Zwischenstationen schließlich in der Arbeitsgruppe zur medizinischen Genetik, die auch eine klinische Gruppe an der Charité beschäftigte. Somit war ich thematisch genau da gelandet, wo ich schon von Anfang des Studiums an hin wollte und hatte hier auch die Möglichkeit, eine Diplomarbeit zu schreiben. Diese Diplomarbeit hatte jedoch nur im entferntesten Sinne etwas mit der medizinischen Genetik und den genetischen Grundlagen von Krebs zu tun. Es ging vielmehr um eine entwicklungsbiologische Fragestellung zur Knochen- und Knorpelentwicklung der Hand. Die Erkenntnisse, die ich während der Diplomarbeit dort gewonnen habe, sind mir bis heute sehr hilfreich; denn die Reaktivierung von Genen, die in der Entwicklung eine große Rolle spielen, ist eine der Hauptursachen von Krebs beim erwachsenen Menschen.
Eine der wichtigsten Lektionen, die ich gelernt habe, ist: Auch wenn man aus einem anderen Fachgebiet kommt, kann es hilfreich sein, diese Erkenntnisse in der Promotion anzuwenden. Nur so kommt es zu innovativen Ansätzen für die Entwicklung neuer Therapieansätze.

Mein Einstieg bei Bayer

Aber wie habe ich nun den Sprung in die Industrie zu Bayer HealthCare in Berlin geschafft? Es gibt im Wesentlichen zwei Punkte, die diese Frage beantworten:
Der erste Punkt betrifft die Ideologie meines Naturwissenschaftler-Daseins. Nach vielen Praktika und den vielen verschiedenen Tätigkeiten als Studentische Hilfskraft an den Max-Planck-Instituten und der Universität wollte ich anwendungsorientierter forschen. Also fragte ich eine ehemalige Kommilitonin, die damals bei Bayer schon promovierte, ob ich nicht in der Wartezeit auf mein Diplomzeugnis noch ein Praktikum bei Bayer in Berlin machen könnte. Nachdem ich mich beworben hatte, bekam ich einen Praktikumsplatz in der bildgebenden Diagnostik und lernte innerhalb von sechs Monaten viele neue wissenschaftliche aber auch administrative Dinge kennen. Ich war überrascht, welch‘ unglaublich tolle Möglichkeiten Bayer zur Verfügung stellt, um beispielsweise die Durchblutung eines Tumors mit Kontrastmitteln per Miniaturultraschall zu visualisieren. Einfach fantastisch! Ich fühlte mich sofort wohl und saugte jegliches neues Wissen auf!
Am Anfang wirkt Bayer riesig, und man befürchtet, in den ersten Wochen von der Bürokratie und den einfachen Dingen (wie etwa einen PC zum Laufen zu bringen) erschlagen zu werden. Aber Schritt für Schritt durchblickt man auch große Konzerne. 😉
Mein Praktikum diente nicht nur zum Kennenlernen der industriellen Forschung, sondern es war unter anderem auch dafür gedacht, einer Doktorandin in der Tiermedizin bei der Bearbeitung ihrer Aufgabenstellung zu helfen. So hatte ich auch gleich einen Einblick in den Arbeitsalltag einer Doktorandin bei Bayer. Was mich besonders in dieser Zeit überzeugte, war die Zielorientiertheit der Forschung. Exzellente Wissenschaftler aus verschiedensten Fachbereichen (nicht nur Biologen, Biochemiker oder Pharmazeuten, sondern auch Chemiker und Physiker) arbeiten zusammen an einem Thema, um neue Ideen in ein gemeinsames Projekt einzubringen und es so zum Erfolg zu führen.

Promotion bei Bayer

Gegen Ende des Praktikums stellte ich mir nun die Fragen, die sich jeder Naturwissenschaftler am Ende des Studiums stellt. Wo möchte ich hin? Möchte ich in der Grundlagenforschung promovieren, die universitäre Laufbahn einschlagen und der Ideologie der Forschung frönen? Oder anwendungsorientiert und eventuell später auch außerhalb der Forschung arbeiten? Das ist natürlich schwierig zu beantworten, da man oft noch nicht genau weiß, wo einen das Leben so hinträgt. Für mich war jedoch nach den bis dahin erlangten Erfahrungen klar, dass ich in die klinische Forschung möchte, um – so naiv es auch klingen mag – persönlich etwas zu erreichen. Etwa einen neuen Ansatz zur Therapie von Prostatakrebs zu entwickeln oder einen Beitrag zu leisten, dass bestimmte Erkrankungen früher erkannt werden können. Die Entscheidung, in der Industrie zu bleiben, war also gefallen und klar war für mich auch, eine Promotion anschließen zu wollen. Jetzt ging es „nur“ noch darum, eine Stelle als Doktorandin bei Bayer zu bekommen…
Hier kam mir zu Gute, dass ich mir im Laufe des Praktikums ein gutes Netzwerk aus Praktikanten und Doktoranden aufbauen konnte. So kam es, dass ich über eine Doktorandin erfuhr, dass eine Wissenschaftlerin in der onkologischen Forschung bei Bayer eine freie Promotionsstelle zu besetzen hatte. Ziel des Themas war es, neue Therapieansätze für Patienten mit Chemotherapie-resistentem Eierstockkrebs zu entwickeln. Das war mein Thema! Ich bewarb mich also mit Lebenslauf und einer kurzen Zusammenfassung meiner Diplomarbeit über den offiziellen Weg des Bayer Karriere-Portals (karriere.bayer.de) und freute mich alsbald über die Einladung zum Vorstellungsgespräch. Das Vorstellungsgespräch fand in einer sehr lockeren Atmosphäre statt. Wir sprachen über meinen wissenschaftlichen Werdegang während des Studiums und philosophierten über neue Therapieansätze in der personalisierten Medizin. Nachdem sich noch weitere Kandidaten für diese Stelle vorgestellt hatten, bekam ich dann vier Wochen später die Zusage. Ich freute mich riesig! Endlich konnte ich das Wissen anwenden, das ich im Studium erlangt hatte!
Mittlerweile sind zwei Jahre vergangen. Wie in jeder Promotion, ob an der Universität im Institut oder in der Industrie, ist aller Anfang schwer. Man muss sich in das neue Thema einarbeiten und sich als Wissenschaftler etablieren und entwickeln. Es gibt Rückschläge, und realistisch gesehen sind meist 90% der Ergebnisse nicht verwertbar. Das kann natürlich an der Motivation nagen. Deswegen ist es auch umso wichtiger, Kontakte zu den anderen Doktoranden in der Industrie aufrechtzuerhalten. Im Gegensatz zur universitären Forschung gibt es in der Industrie nur wenige Doktoranden und diese sind meist fachlich und arbeitsgruppentechnisch weit auseinander. Das brachte mich auf die Idee, einen sogenannten „PHD discussion table“ zu gründen, bei dem alle zwei Wochen ein Doktorand die neuesten Ergebnisse seiner Doktorarbeit vorstellen kann. So haben wir es in den vergangenen zwei Jahren geschafft, ein Doktorandennetzwerk aufzubauen, das uns hilft, bestimmte Methoden in anderen Abteilungen, wie z.B. dem High Throughput Screening (automatisiertes Verfahren zur Entdeckung neuer Substanzen für die Herstellung von Medikamenten) kennenzulernen und eventuell für spezielle Fragestellungen anzuwenden. Auch die Ausstattung im Labor lässt das Forscherherz hüpfen. Alles steht – soweit das Budget reicht – zur freien Verfügung. Von Maldi-Tof und HPLC (Verfahren zur Identifizierung und Analyse chemischer Substanzen)  bis hin zum robotergestützten Screening von RNAi-Effekten (Verfahren zur Funktionsanalyse von Genen). Somit liegt es in der Hand des Doktoranden, wie er seine Forschung betreiben will. Das ist eine Freiheit, die (zum Teil aus finanziellen Gründen) in der freien Forschung häufig nicht möglich ist. Zudem sind alle Wissenschaftler sehr hilfsbereit und freuen sich, sich mit dem Promotionsthema auseinanderzusetzen. Selbstverständlich ist es allerdings in erster Linie natürlich so, dass viele Arbeitsgruppenleiter projektbasiert arbeiten und damit zeitlich oft sehr eingeschränkt sind. Und so muss man als Doktorand nicht nur wissenschaftliches Knowhow und Selbstständigkeit mitbringen, sondern auch Hartnäckigkeit. Aber das ergibt sich wie von selbst… 🙂

Der verrückte oder weniger verrückte- Arbeitsalltag eines Doktoranden bei Bayer

Meistens beginne ich zwischen 8 und 9 Uhr morgens und bleibe je nach Experimentsituation oder Vortragsvorbereitung bis 18 oder 19 Uhr – manchmal auch länger. Meine Zeit kann ich mir frei einteilen, denn – wie auch an der Universität – wird die Arbeitszeit von den Doktoranden nicht erfasst. Meistens erstelle ich mir einen Experimentplan am Anfang der Woche, den ich dann abarbeite. Am Ende der Woche treffe ich mich dann mit meiner Betreuerin, um mit ihr die neuesten Ergebnisse durchzusprechen und daraufhin einen neuen Experimentplan aufzustellen. Also ein ganz normales Doktorandenleben. Am Anfang der Promotion habe ich natürlich auch mehr Hilfe und Rat benötigt. Mittlerweile bin ich sehr selbstständig und suche mir meine Gesprächspartner und Materialien selbst.
Eines muss ich hierbei definitiv noch festhalten: Ich hab tolle Labormitbewohner und einen sagenhaften Ausblick auf Berlin. In unserem sogenannten „phd lab“ sitzen wir derzeit zu dritt, eine weitere Doktorandin und ein Masterstudent. Wir teilen unsere Freuden und unser Leid. Das tut gut in einer Zeit, die geistig und emotional sehr beansprucht. Dass dabei auch Freundschaften entstehen, steht außer Frage.

Fazit

Es war eine gute Entscheidung, eine Promotion bei Bayer zu starten. Ich habe ein spannendes Thema, kann viele unterschiedliche Methoden kennenlernen, bin sehr frei in meinen wissenschaftlichen Entscheidungen, habe nette Arbeitskollegen und eine exzellente wissenschaftliche Umgebung. In den vergangenen zwei Jahren habe ich sehr viel an wissenschaftlichem Selbstvertrauen gewonnen und werde demnächst auch an einer Veröffentlichung arbeiten. Bald geht es dann auch dem Ende zu, aber darüber will ich heute lieber noch nicht nachdenken.
Allen, die sich für eine Promotion in der Industrie, insbesondere bei Bayer, interessieren, kann ich nur sagen: Es lohnt sich!

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Hinweis zu diesem Beitrag:
Dieser Artikel wurde von Julia Meier geschrieben. Auf diesem Blog schreiben Bayer-Mitarbeiter aus unterschiedlichen Teilbereichen und Servicegesellschaften des Bayer-Konzerns und berichten über ihre persönlichen Erfahrungen. Damit hast Du einen kleinen Einblick in das Unternehmen. Warum wir das machen, findest Du in unserem Facebook-Blog.

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