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Startseite » Berufserfahrene » Arbeiten in der Sonne Afrikas

Arbeiten in der Sonne Afrikas

Mein Einstieg

Mein Name ist Mohammed Jimoh und ich bin Deutsch-Nigerianer.  Mit 43 Jahren stehe ich mitten im Leben.  Ich möchte Euch hier erzählen, wie sich mein Einstieg bei Bayer und meine eigene Biografie in den vergangenen Jahren perfekt ergänzt haben. Geboren wurde ich zwar in Deutschland, doch ich bin schon als kleines Kind mit meiner Familie nach Nigeria gezogen. Dort bin ich auch zur Schule gegangen – von einem  Jahr Grundschule in Frankfurt am Main einmal abgesehen.  Auf „Africas most beautiful Campus“, der Obafemi  Awolowo University,  habe ich anschließend auch meinen Bachelor in Chemical Engineering absolviert. Für den Abschluss als  Diplom-Ingenieur in Energie- und Verfahrenstechnik und die anschließende Promotion bin ich dann wieder nach Deutschland gegangen, an die Technische Universität Berlin.

Mein Karriere bei Bayer begann 2002: Da startete ich bei Bayer Pharma (damals noch Schering) am Standort Berlin. In der Abteilung „Qualitäts-, Sicherheits- und Umweltschutzmanagement“ (kurz QSUM) war ich sechs Jahre als Fachgruppenleiter für Anlagensicherheit und Umweltschutz tätig. Hier ging es um die Unterstützung der Betriebsleiter der diversen Betriebe in Berlin-Wedding bei Fragestellungen der Anlagensicherheit, des Emissions- und Gewässerschutzes sowie der Vorbereitung von genehmigungsrelevanten Dokumenten. In meiner Promotion zum Thema „ Entlastung von Destillationskolonnen im gestörten Betrieb“  hatte ich mich einige Jahre mit Kolonnen auseinandergesetzt, so dass es für mich anfangs eine Überraschung war, in den Pharmabetrieben eine Vielzahl von Rührkesseln (Reaktoren) aufzufinden. Noch überraschender war es,  als ich erfuhr, dass man in diesen auch die Destillationen durchführte. Als ich dann etwas später auch die „richtigen“ Destillationskolonnen des Stoffstrommanagements zu sehen bekam, war ich dann wieder in meinem Element. Mit Gesetzestexten und Richtlinien zum Thema Emission und Anlagensicherheit hatte ich mich während meiner Studienzeit allerdings nicht auseinandersetzen müssen, somit war das neu für mich. Diese Erfahrungen haben mich jedoch eines gelehrt: Im Job kommt es oft nicht darauf an, das Bekannte zu bewältigen, sondern auch Neues dazuzulernen. Immer eine große Hilfe waren mir dabei das Grundwissen und die Methodik aus dem Studium. Sie sind gewissermaßen notwendiges Werkzeug.

Arbeiten in der Sonne Afrikas

Mitte 2007 bekam ich dann ein unwiderstehliches Angebot von Bayer International Fribourg (BIF), einer Tochtergesellschaft von Bayer MaterialScience (BMS) mit Sitz im Fribourg/Schweiz: Ob ich nicht Interesse hätte, mich bei dem Aufbau eines regionalen Bayer Büros in West Afrika zu engagieren? In der Region (Nigeria) aufgewachsen war das natürlich perfekt für mich. So kam es, dass ich im Frühjahr 2008 zu BMS wechselte und die Stelle als Head of Bayer MaterialScience West Afrika antrat.  Unter der Führung eines Bayer HealthCare Kollegen hatten wir den Auftrag, gemeinsam mit Kollegen von Bayer CropScience das Bayer Representative Office in Accra/Ghana aufzubauen. Das war wirklich eine Herausforderung, denn für mich als Verfahrenstechniker ging es nun darum, Aufgaben aus den Bereichen Marketing, Sales und General Management zu übernehmen.

Nach diversen Schulungen, unter anderem zu den vielfältigen Produkten von BMS, ging es dann im April 2008 zum ersten Mal im Auftrag von BMS nach Lagos und Accra. Das Bayer Representative Office wurde bei den dortigen Behörden registriert und  Mitte 2009 war dann auch das Büro im Dzorwulu Viertel von Accra bezugsfertig.  Wir interviewten lokale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und stellten sie ein.  So konnten wir das Geschäft Schritt für Schritt aufbauen.

  

Von Anfang an stand das Geschäft der einzelnen Business Units (Polyurethane, Polycarbonate, Coatings and Specialities) im Vordergrund. Es galt neue Kunden ausfindig zu machen, neue und alte Kunden zu besuchen, Behörden zu treffen und Marktdaten zu erheben. All das in einer Region, in der die Infrastruktur, so wie wir sie in Europa kennen, nur teilweise vorhanden ist. Das machte aber auch zugleich die Herausforderung des Arbeitens dort aus. Zum Beispiel mussten Kunden ausfindig gemacht werden, deren Adressen und Telefonnummern leider oft nicht in Telefonbüchern oder im Internet dokumentiert waren.  

Abenteuerlich waren teils auch die Fahrten durch die oft verstaubten Straßen der Industriegebiete in den Städten. Sie waren übersät mit Schlaglöchern und nach Regenstürzen waren überflutete Straßen keine Seltenheit.  Auch die Hitze und das tropische Wetter leisteten ihren Beitrag. Als wunderbar habe ich die Wochenenden in Erinnerung, die man in Accra sehr schön am Strand oder mit einer Fahrt ins Landesinnere verbringen kann.

 


Ein tolles Erlebnis waren sowohl die beruflichen als auch privaten Begegnungen mit den Menschen mit ihren unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. Allein in Ghana gibt es zahlreiche Völkergruppen, darunter die der Akan, Ga und Ewe, alle mit ihren unterschiedlichen Sprachen und Traditionen. Zum Glück konnte ich mich meistens einigermaßen auf Englisch verständigen, vor allem mit den jüngeren Menschen. Die Ghanaer sind sehr freundliche, wenn auch etwas zurückhaltende, Menschen und ihr Willkommensspruch „Akwaba“ ist über das Land hinaus bekannt.

Sehr interessant war auch die Arbeit im Representative Office.  Zum einen durch die kulturelle Vielfalt, zum anderen in solch einer kleinen Gruppe (wir war insgesamt 15) mit Kollegen der anderen Teilkonzerne von Bayer zusammenzuarbeiten. Oft hat man es in einem Großkonzern mit Kollegen aus der eigenen oder benachbarten Abteilungen zu tun. In Afrika bot sich mir eine willkommene Gelegenheit, auch mehr über die Geschäftswelt der anderen Teilkonzerne zu erfahren. Bayer HealthCare kannte ich zwar bereits teilweise aus meiner Zeit in Berlin, aber dass Bayer CropScience auch Produkte für Kakaobauern herstellt und vertreibt, war mir neu.

Mit der Zeit gingen die Aktivitäten in der Region dann vom Aufbau in das Tagesgeschäft über. Im Vordergrund standen nun die Koordinierung des BMS-Geschäftes, das Marketing und der Vertrieb der BMS-Produkte in der Region. Kundenbesuche, die Teilnahmen an regionalen Konferenzen, das Reisen zwischen Ghana und Nigeria, den beiden Fokusländern in der Region, und Messebeteiligungen standen an.  Bei den Kundenbesuchen spielte das technische Marketing unserer Produkte eine wichtige Rolle. Wir informierten die Kunden über die Produktpalette von BMS sowie die einzelnen Anwendungsmöglichkeiten der Produkte. Für die Leiter der regionalen Business Units bei der Bayer International in Fribourg (BIF) erstellten wir Marketing und Sales Reports aus der Region. Verhandlungen mit potentiellen Distributoren wurden geführt. Außerdem koordinierten wir die Reisen von BU-Vertretern sowie technischen Experten in die Region und begleiteten diese.  

  


Zurück in der Zentrale

Seit Oktober 2010 bin ich nun wieder in der deutschen BMS-Zentrale in Leverkusen tätig. Hier, im regionalen Produkt Management Basic Chemicals, bin ich für ein interessantes Projekt zuständig, bei dem es um die Marktentwicklung der Salzsäure geht. Für die Produktion von vielen der BMS-Produkte wird Chlor benötigt. Dieses wird durch die Elektrolyse von Salz (Natriumchloride) gewonnen, wobei Chlor und Natronlauge entstehen. Bei der Produktion von Isocyanat wird ein Teil des in den Zwischenprodukten gebundenen Chlors wieder als Chlorwasserstoff abgespalten und in Wasser zu Salzsäure absorbiert.  In Kombination mit diversen Polyolen werden aus Isocyanaten Weich- oder Hartschäume hergestellt.  Weichschäume finden sich beispielsweise in Matratzen, während Hartschäume oft als Dämmplatten eingesetzt werden.  Mit dem neuen TDI (Toluene diisocyanat)-Projekt im Bayer Chempark  Dormagen mit 300 kt TDi werden in den nächsten Jahren größere Mengen an Salzsäure produziert. Nun gilt es, alte und neue Anwendungsmöglichkeiten am Markt ausfindig zu machen und die Anwender als Kunden für BMS zu gewinnen. Wieder eine interessante neue Herausforderung.

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Hinweis zu diesem Beitrag:

Dieser Artikel wurde von Mohammed Jimoh geschrieben. Auf diesem Blog schreiben Bayer-Mitarbeiter aus unterschiedlichen Teilbereichen und Servicegesellschaften des Bayer-Konzerns und berichten über ihre persönlichen Erfahrungen. Damit hast Du einen kleinen Einblick in das Unternehmen. Warum wir das machen, findest Du in unserem Facebook-Blog.

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