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Startseite » Berufseinsteiger » Whaaazzzzuuuup @Bayer do Brazil y de Mexico? -Teil 4
von März 2008 bis November 2009 war ich als IT Projectlead für THR in Mexico und Brasilien unterwegs und will Euch einen kleinen Einblick geben, was ich so erlebt habe. (4/4)

Whaaazzzzuuuup @Bayer do Brazil y de Mexico? -Teil 4

Teil 4: Trabajo / Trabalho / Arbeit


Ja …. trotz allen Spaßes, haben wir auch gearbeitet. Und das auch sehr hart. 16-Stunden Tage waren keine Seltenheit. Man nimmt die Probleme des Projektes mit nach Hause, manchmal kann man nicht mal richtig schlafen deswegen. Umso wichtiger war, dass alle Projektmitglieder vollen Einsatz zeigten, und wenn mal Einer einen Durchhänger hatte, hat ihn jemand aus dem Team unterstützt. Das war wirklich cool. Trotz des Einsatzes sahs zwischendurch wirklich finster aus. Ein besonders sichtbarer Teil des Systems verursachte Probleme, was zu hitzigen Diskussionen und  Eskalationsrunden führte. Im Nachhinein sehe ich hier den Punkt, an dem das Projekt auch hätte scheitern können. Es hätt abba noch imma joot jejange, sowas kommt eben in Projekten vor.

Herr M. und der Prozess des Grauens

Zum Thema, “Dinge die in Projekten passieren”, noch eine kleine Anekdote. Ein Programm dieser Größe hat selbstverständlich ein strenges Regelwerk. Und aufgrund eben dieses strengen Regelwerks kam es dann auch zu – nun sagen wir – kuriosen Effekten. Aufsehen- und auch die Gemüter erregend war der Christmas-Gift-Prozess in Mexiko. Unsere lieben Kollegen bekommen dort als Weihnachtsgeschenk einen Pavo, zu Deutsch Truthan, geschenkt. Ein wunderbares 4kg schweres Prachtstück. Nun sieht aber das Prozedere vor, dass für jeden Prozess ein detailliertes Prozess-Modell zu erstellen ist, wie auch eine Analyse der Auswirkungen auf die IT zu machen ist; d. h. aus einem simplen “ich kaufe 2000 Pavos für die Firma”, wurde ein Prozess mit gefühlt 50 Einzelschritten. Armer Horsten Martin – als Prozess-Consultant musste er sich mit der IT stundenlang mit diesem so trivial anmutenden Prozess auseinandersetzen. Auch wenns zu dem Zeitpunkt mit Sicherheit kein Spass war, so ist es doch heute eine lustige Geschichte.

Prozesse, IT, Organisation

Für diejenigen unter Euch, die sich für das Projekt an sich interessieren, werde ich im Folgenden skizzieren, was Inhalt und Ziel des Projektes war. Das Roll-In Projekt Mexiko/Brasilien, war in ein Großprojekt (bzw. Programm) namens THR – Transforming Human Resources eingebettet. Grundidee dessen ist es, die HR-Funktion des Bayer Konzerns neuzugestalten. “Cost-Efficiencient HR Services”, “Faster HR-Services” und “High Quality HR-Services” waren die definierten Ziele, d.h. die Personalfunktion des Konzerns sollte an die Anforderungen von Wettbewerb und globalisierter Wirtschaft, zunehmender Vernetzung und steigendem Kostendruck angepasst werden. Konkret bedeutete das, weg vom dezentral organisierten HR Geschäft mit jeweils voll ausgeprägter HR samt eigenem SAP System in den Ländern, hin zu einem globalen Ansatz in allen Belangen.

Um dies zu erreichen wird ein global ausgerichtetes, verschlanktes, standardisiertes und harmonisiertes Prozess-Modell (inkl. entsprechend abgestimmter Regelwerke) entworfen. Diese Prozesse werden dann in IT auf einem globalen HR-System abgebildet – soweit möglich mit SAP HCM. Darüberhinaus wird in allen Ländern ein neues auf die Prozess-Landschaft abgestimmtes HR-Operatingmodel eingerichtet. Alle drei Säulen hielten echte Herausforderungen für die Landesprojekte bereit. Die Schwierigkeiten bei der Prozess-Gestaltung lagen darin, die lokalen Gegebenheiten und Anforderungen soweit möglich zu berücksichtigen und dabei möglichst viel der bereits bestehenden globalen Prozess-Implementierungen zu nutzen (Motto: “So global wie möglich, so lokal wie nötig”). HR und IT arbeiteten deshalb sehr intensiv am Design und der zugehörigen IT Übersetzung. Für unsere Kollegen der HR IT ist das neue System-Konzept die Herausforderung, wenngleich wir in unserem Projekt schon auf einen relativ großen Erfahrungsschatz zurückgreifen konnten. Ein SAP System global als 1-Mandanten System zu implementieren war auch für die SAP selbst nichts Alltägliches und stellte die Landesteams vor das Problem, äußerst vorsichtig mit globalen Objekten zu hantieren, um den Betrieb der bereits eingerollten Länder nicht zu stören oder gar zu zerschießen. Hinzu kamen die Besonderheiten v.a. der brasilianischen SAP Landesversion. Das Operating Model, war in sofern eine Neuerung, dass die HR Funktion fortan von 4 Instanzen durchgeführt wird. Self Services – Shared Service Center – Center of Expertise – HR Business Partner. Viele der administrativen Funktionen werden auf den Mitarbeiter oder den Manager selbst übertragen, dazu werden sog. Employee bzw. Manager SelfServices eingerichtet, die den Mitarbeitern des Konzerns über ein Portal  Zugriff auf das HR System mittels Browser erlauben. Unterstützung für Mitarbeiter und Manager  liefert nun ein Shared Service Center. Die Governance und globale Steuerung ging auf ein neueingerichtetes Center of Expertise über. Die Beratung der Führungskräfte vor Ort ist Aufgabe der sog. HR Business Partner der Landesgesellschaften.

Mit Mexico und Brasilien zählt unser globales HR System mittlerweile 14 Länder (Deutschland, USA, UK,  Spanien, Belgien, Argentinien, Paraguay, Chile, Bolivien, Uruguay, Frankreich, Italien).  In naher Zukunft wird Japan folgen.

Für das Gesamtprojekt wurde Bayer 2009 mit dem Deutschen Personalwirtschafts-Preis (Platz 3) ausgezeichnet. Wenn Ihr noch mehr wissen wollt, empfehle ich Euch diesen Link: Eine globale HR für ein globales Unternehmen

GoLive – Leverkusen, Mexiko City , Sao Paulo Das schönste an einem über 1 Jahr dauernden Projekt ist natürlich die Produktivsetzung. Viel harte Arbeit, Nachtschichten, Zeitdruck und fehlende Freizeit sollen sich gelohnt haben. Wir waren gut vorbereitet, die IT hatte ausgiebig getestet, eigentlich sollte nichts schief gehen. Denkste. Am Freitag früh um 6Uhr CET gings los.

Alle 3 Projekträume waren voll besetzt – Deutschland, Mexico, Brasilien. Die ersten Transporte wurden gestarted – und dann Murphy alter Spielverderber – schmiert uns unser Produktivsystem ab. Luftanhalten, Panik, kurz ans Ausflippen denken, nur ums dann doch mit der nötigen Ruhe anzugehen. Das System war 15 min später wieder da und kaputt gegangen war auch nichts. *Glück gehabt* Die Migration verlief ruhig, es war zwar noch einiges an Berechtigung zu korrigieren, aber im Großen und Ganzen waren wir durch und ich konnte das Team um 01:30 deutscher Zeit nach Hause schicken. Der Samstag war zum Testen da und dann, nach für das IT-Team zähem Warten, erhielten wir um etwa 20 Uhr deutscher Zeit das ersehnte Abnahmedokument.

Mehr als 7000 Personen wurden ins neue System übernommen, zu den ohnehin verpflichtenden globalen Prozessen wie bspw. Short Term Incentives (ergbnisabhängige Bonuszahlungen) wurde je Land nochmal ca. 35-40 lokal ausgeprägt Prozesse (Gehaltsabrechnung, Zeiterfassung, etc.) eingerollt.

Das Projekt war eine tolle Erfahrung und hat Riesenspass gemacht!

Eine LaOla fürs Projekt 😉

Gruss C.

Die vier Artikel der Serie im Überblick:

Whaaazzzzuuuup @Bayer do Brazil y de Mexico? –

Teil 1: B o m D i a, B u e n o s D i a s, G u t e n T a g

Teil 2: Kickoff Mexico

Teil 3: Buen Genio, Bom Gênio, Gute Laune

Teil 4: Trabajo / Trabalho / Arbeit

Hinweis zu diesem Beitrag:
——————————————

Dieser Artikel wurde von Christoph Bachmann geschrieben. Auf dieser Facebook-Fanpage schreiben Bayer-Mitarbeiter aus unterschiedlichen Teilbereichen und Servicegesellschaften des Bayer-Konzerns und berichten über ihre persönlichen Erfahrungen. Damit hast Du einen kleinen Einblick in das Unternehmen. Warum wir das machen, findest Du auf unserer Seite über dieFacebook-Fanpage.

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